By Frigga Haug (auth.), Claudia Batisweiler, Elisabeth Lembeck, Mechtild Jansen (eds.)

Inhalt
Dieses Buch reflektiert Möglichkeiten und Grenzen feministischerPolitik und institutioneller Frauenförderung in Hochschule und Wissenschaft.Welche Mechanismen blockieren den Ein- und Aufstieg der Frauen in eineWissenschaftslaufbahn auch in Zeiten der Frauenförderung? Welche Folgen hatdie Delegation frauenpolitischer Verantwortlichkeit an ein Beaufragtenwesen? Aus dem Inhalt: Frigga Haug, Der Traum von Gleichheit - Fragen von Virginia WoolfMechtild Jansen, Dilemmata und Spannungsfelder feministischerTheorien und Politiken Barbara Holland-Cunz, Probleme des Erfolgs - Überlegungen zu denambivalenten Anforderungen institutioneller feministischer Theorie undPolitik Sabine Hark, Der ¶männliche¶ Wissenschaftskörper unddie Frauenförderung - Paradoxien eines un/aufhaltsamen Einstiegs Christa Cremer-Renz, Die Entwicklung institutionalisierterHochschulfrauenförderung in Niedersachsen von Anfang der 80er bis Ende der90er Jahre Barbara Degen, Perspektiven der Hochschulfrauenförderung unterdem Aspekt ihrer rechtlichen Verankerung Christine Roloff, Hochschulreform - Idee und Wirklichkeit inihren Auswirkungen auf die Gleichstellungspolitik Ulrike Gonzales, Demokratisierung als likelihood für dieFrauenförderung Silke Wenk, Transdisziplinarität als hochschulpolitischesProgramm: neue Perspektiven für Frauen- und Geschlechterstudien in Forschungund Lehre? Monika Greif, Männliche Monokultur in der Technik - neue Impulsezur Reform der Ingenieurwissenschaften Die Herausgeberinnen: Claudia Batisweiler, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; Dr. Elisabeth Lembeck, Technische Universität Braunschweig; Mechtild Jansen, freie Publizistin.

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Die Neubestimmung in der Zuteilung dessen, was des Einzelnen, was des Staates bzw. der (Teil-) Gesellschaft( en) und was Sache der Strukturen ist, ist deshalb zunächst vorrangig. Solange es Gleichberechtigung nicht gibt, sind auch spezielle Wege und Instrumente unverzichtbar, sie herzustellen. Doch auch hier gilt das Gebot der Prüfung und Neubestimmung - gemessen an neuer Zielbestimmung, nämlich 1. an einem von Frauen und Männern in widerstreitender Kooperation zu findenden neuem Verhältnis zwischen den Geschlechtern, 42 Mechtild Jansen 2.

Jansen, Mechtild (2000): Das Diana-Phänomen oder der Dritte Weg. München. Klein, Uta (1999): Tagungsbericht. In: Impulse 4/99. 1999: Mittelkürzung an Hochschulen Probleme des Erfolgs Überlegungen zu den ambivalenten Anforderungen institutioneller feministischer Theorie und Politik Barbara Holland-Cunz 1. Probleme der Motivation: Mangel an politischer Leidenschaft, Empörung und Geduld Frauenpolitische Aktivistinnen kennen sicher das Gefühl: Manchmal möchte ich die ganze Frauenförderpolitik einfach hinschmeißen und nie wieder das Wort Quote in den Mund nehmen, nie wieder in endlosen Gremiensitzungen zum hundertsten Male die allzu bekannten Argumente gegen hoch qualifizierte Frauen hören, nie wieder den paternalistischen Hinweis auf die eigenen Töchter anhören müssen, die zum Ausweis des Frauenfreundes in der Wissenschaft avanciert sind.

Das nenne ich (zweitens) die freiwillige Abschaffung der Politik im Namen der besten Politik als nicht vorhandene gegenüber jenen, die tatsächlich das Sagen haben. Vor diesem Hintergrund erreicht auch der Einspruch sein Ziel nicht mehr. Noch jeder seiner Art wird vereinnahmt von dieser Art übrig gebliebener Politik. Ein Beispiel: Wenn irgendjemand protestiert, antwortet Bundeskanzler Gerhard Schröder stets so schön, "wir haben verstanden", "wir haben Respekt", "wir können das nachempfinden". Der Protest wird vereinnahmt, es wird suggeriert, er werde aufgenommen und sei gut aufgehoben beim Kanzler mit der Richtlinienkompentenz.

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