By Dr. med. Heinrich Krebs, Dr. med. et phil. Heinrich Schipperges (auth.)

Show description

Read Online or Download Heidelberger Chirurgie 1818–1968: Eine Gedenkschrift zum 150jährigen Bestehen der Chirurgischen Universitätsklinik PDF

Similar german_11 books

Der Richter: Die Geschichte einer Liebe, einer Ehe und eines Berufs

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Ressourcenorientierte Biografiearbeit: Grundlagen – Zielgruppen – Kreative Methoden

Konzept und Ansatz der Biografiearbeit als Methode in der Sozialen Arbeit ist noch immer wenig theoretisch fundiert. Im Kontext sozialpädagogischer Arbeitsfelder wird Biografiearbeit zwar als Methode in der Beratungsarbeit geführt, bisher ist diese jedoch nicht systematisch thematisiert und reflektiert.

Fördern durch Pflege bei schweren Hirnschädigungen: Connected Care® Concept

Durch die gute klinische Versorgung ist ein Leben nach einem Unfall mit schwerer Hirnschädigung heute für viele Patienten lange möglich. Menschen mit erworbenen neurologischen Erkrankungen wie z. B. bei einem Schlaganfall, a number of Sklerose, Wachkoma aber auch einer fortgeschrittenen Demenz oder Morbus Parkinson benötigen eine in depth Pflege und Betreuung.

Extra resources for Heidelberger Chirurgie 1818–1968: Eine Gedenkschrift zum 150jährigen Bestehen der Chirurgischen Universitätsklinik

Example text

Eichnet: ,,1m Sommer gab Chelius den Operationskurs friih 5 Uhr. Wir Studenten waren oft schlaftrunken, er einen Morgen wie den anderen frisch und munter. Die Vorlesungen iiber Chirurgie und Augenheilkunde hielt er morgens von 8-9 im Winter, von 7-8 im Sommer. Obwahl er sehr gut aus dem Stegreif sprach, las er doch seine Handbiicher ab, nur nicht in der Weise Puchelts wi,e ein murmelnder Quell, sondern pathetisch, fast feierlich. Die Klinik begann urn 11 Uhr und dauerte 1-2 Stunden, je nachdem operiert wurde oder nicht.

Am 8. Oktober 1812 erwarb Chelius den medizinischen Doktorgrad. In seiner Inauguraldisputation in verschiedenen Abschnitten wurden zunachst gynakologische und geburtshilfliche Fragen angeschnitten: "Welches ist die Lage der Gebarmutter im nicht schwangeren Zustande; welche Veranderungen erleidet ihre Lage bei der Menstruation und in dem ersten und den folgenden Monaten der Schwangerschaft? Welchen Fehlern oder Abnormitaten der Lage ist cler Uterus in seinen verschiedenen Zustanden, z. B. im nichtschwangeren, im schwangeren Zustande, im Wochenbette unterworfen" 22.

In Kilians Obersicht iiber "Die Universitaten Deutschlands" ist Chelius als einer cler vorziiglichsten, gediegensten und in jeder Hinsicht gebildetsten Wundarzte Deutschlands herausgestellt worden 26. Als einer der tiichtigsten Chirurgen des Vaterlandeserscheint er im "Hesperus", der Enzyklopadischen Zeitschrifl: fUr gebildete Leser: "Allem theoretischen Gefasel abhold (was sich iiberdies fUr die Chirurgie am allerwenigsten schicken wiirde), ist sein Vortrag am Krankenbette rein, gediegen, praktisch; seine Handlungsweise entschieden, nicht von Zaudern und Wortklaubereien unterbrochen" 27.

Download PDF sample

Rated 4.49 of 5 – based on 32 votes