By Nils Neuber (auth.), Nils Neuber (eds.)

In der gegenwärtigen Bildungsdebatte rücken neben formalen Bildungsmodalitäten zunehmend non-formale und informelle Lernprozesse in den Fokus. Nicht zuletzt das Jugendalter erscheint vor dem Hintergrund modernisierter Gesellschaften prädestiniert für informelle Lernprozesse in der Gleichaltrigengruppe. Das Feld von Bewegung, Spiel und game wird dabei bislang allerdings weitgehend ausgeklammert. Das ist umso erstaunlicher, als der game zu den häufigsten und wichtigsten Freizeitaktivitäten Heranwachsender zählt.
In diesem Band werden Ansätze der allgemeinen Jugendforschung, der politischen und der sozialräumlichen Bildung sowie sportwissenschaftliche Arbeiten vorgestellt. Bildungspotenziale des Vereinssports kommen dabei ebenso zur Sprache wie Chancen der Identitätsentwicklung für Kinder und Jugendliche sowie des informellen Kompetenzerwerbs im bürgerschaftlichen Engagement. Darüber hinaus werden empirische Studien zum informellen Lernen im game präsentiert.

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Hat dagegen seinen Platz außerhalb dieser Sphäre. Informelles Lernen findet ungeregelt im Lebenszusammenhang statt. Zusätzlich gibt es inzidentelles oder implizites Lernen, ein unbewusstes Gelegenheitslernen, das Nebenprodukt anderer Tätigkeiten ist (Dohmen, 2001, S. 18-19). Dehnbostel betrachtet das informelle Lernen prozesshaft im Kontext des betrieblichen Erfahrungslernens. Dort ist es eine wichtige Lernart im Gesamt der betrieblichen Lern- und Wissensarten. Danach ist betriebliches Lernen grundsätzlich in organisiertes und informelles Lernen zu unterscheiden.

Ihn in seine unterschiedlichen Bestandteile zerlegen, um ihn so von seiner „Catch-all“Funktion zu entlasten. In Anbetracht dessen bietet es sich an, zumindest drei im Begriff des informellen Lernens ineinander verwobene Dimensionen deutlicher 4 „Verschiedene Disziplinen bieten sehr unterschiedliche Definitionen von ‚Lernen’ an, die sich nicht zu einer kohärenten Gesamtdefinition synthetisieren lassen. ) hat doch jede Disziplin bei der Verwendung dieses Begriffs einen anderen Referenzbereich im Blick, der von physiologischen über psychologische bis hin zu sozialen, kulturellen und ökonomischen Aspekten reicht.

H. ihn in seine unterschiedlichen Bestandteile zerlegen, um ihn so von seiner „Catch-all“Funktion zu entlasten. In Anbetracht dessen bietet es sich an, zumindest drei im Begriff des informellen Lernens ineinander verwobene Dimensionen deutlicher 4 „Verschiedene Disziplinen bieten sehr unterschiedliche Definitionen von ‚Lernen’ an, die sich nicht zu einer kohärenten Gesamtdefinition synthetisieren lassen. ) hat doch jede Disziplin bei der Verwendung dieses Begriffs einen anderen Referenzbereich im Blick, der von physiologischen über psychologische bis hin zu sozialen, kulturellen und ökonomischen Aspekten reicht.

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