By Adrian Vatter

Das Buch untersucht mit Hilfe der komparativen Methode die Ursachen, Interdependenzen und Effekte politischer Institutionen in den 26 Kantonen. Im Mittelpunkt steht die Zusammenführung und Verknüpfung der schweizerischen Innenpolitikforschung mit neuen Forschungsfragen der vergleichenden Politikwissenschaft im Zuge der Wiederentdeckung politischer Institutionen. Ausführlich werden die Entstehung, die Ausgestaltung und die Wechselwirkungen von drei kantonalen Institutionen, nämlich der Regierungen, der Parteien- und Parlamentssysteme und der direkten Demokratie in den 26 Kantonen beschrieben und analysiert. Abschließend untersucht der Autor die Wirkungen politisch-institutioneller preparations auf die kantonalen Politikergebnisse und entwickelt eine Kantonstypologie.

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In allen Kantonen wird die Regierung zudem in nur einem Wahlkreis gewählt, womit die bei Majorzwahlen besonders heikle Problematik der "Wah1kreisgeometrie" entfällt (Kölz 1987: 50). Allerdings wurde schon darauf hingewiesen, dass in den Kantonen die reine Mehrheitswahl in der Regel nicht praktiziert wird, sondern die Idee des freiwilligen Proporzes vorherrscht, bei dem zumindest die grösseren Parteien ihrer Wählerstärke entsprechend in den kantonalen Regierungen vertreten sind. Anzahl der Regierungsmitglieder Während im 19.

Zwei weitere Berechnungsarten finden sich in den Kantonen Graubünden und Genf. Während Graubünden das höchste absolute Mehr kennt. indem zu seiner Berechnung die Summe der gültigen Kandidatenstimmen durch die um eins erhöhte Zahl der Sitze geteilt wird, genügt in Genf für die Wahl im ersten Durchgang schon ein Drittel der gültigen Wahlzettel. Mit dem sogenannten "Drittelsmehr" findet sich in Genf die tiefste Hürde zur Erreichung des absoluten Mehrs (Kö1z 1987: 53). In allen Kantonen wird die Regierung zudem in nur einem Wahlkreis gewählt, womit die bei Majorzwahlen besonders heikle Problematik der "Wah1kreisgeometrie" entfällt (Kölz 1987: 50).

Während mit der Bundesversammlung das Wahlorgan der Regierung auf Bundesebene demjenigen in parlamentarischen Systemen entspricht, werden die Exekutiven in den Kantonen in geheimen Urnenwahlen oder an offenen Landsgemeindeversammlungen direkt von der wahlberechtigten Bevölkerung bestimmt. Dieses Vorgehen findet sich definitionsgemäss nur in präsidentiellen Regierungssystemen. 21 Bekanntlich wird die Schweiz 19 20 21 42 Für die französischsprachigen Kantone vgl. in Ansätzen Weibel (1990, 1996). B.

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