By Prof.Dr.med.Dr.phil. Klaus M. Beier, Prof.Dr.med. Kurt Loewit (auth.)

Syndyastik – der tiefe Wunsch nach Beziehung und Zugehörigkeit...

Alle Menschen sind programmiert auf die Erfüllung elementarer Grundbedürfnisse, wie Nähe, Geborgenheit und Akzeptanz.

Werden in einer Paarbeziehung diese Grundbedürfnisse nicht erfüllt, entstehen daraus häufig sexuelle Funktionsstörungen, z.B. Unlust oder Erektionsstörungen.

Die hier erstmals vorgestellte Sydnyastische Sexualtherapie rückt nicht die gestörte Sexualfunktion in den Mittelpunkt, sondern die zu Grunde liegende frustrierte partnerschaftliche Beziehung.

Syndyastische Sexualtherapie ist

- schulenübergreifend

- Fokussierung auf innere Grundbedürfnisse

- das Mittel zur Verbesserung der sexuellen Kommunikation

- frei von mechanistischen "Übungen" oder "Hausaufgaben"

- wirksam ohne langwierige Therapiesitzung

Anwendbar ist die Syndyastische Sexualtherapie bei sexuellen Funktionsstörungen des Mannes und der Frau, bei unerfülltem Kinderwunsch, Sexualität im adjust, krankheits- und behandlungsbedingten Sexualstörungen, sexuellen Präferenz- und Verhaltensstörungen und Geschlechtsidentitätsstörungen.

Dieser neue Therapieansatz geht weit über die klassische Psychotherapie hinaus und ist geeignet für alle Ärzte und Psychotherapeuten, die in ihren Praxen mit sexuellen Funktiosstörungen konfrontiert werden.

...und seine Erfüllung macht wieder Lust!

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Bei männlichen Tieren ist die zur Kopulation synchrone neuronale Aktivität im DMH angesiedelt, bei weiblichen Tieren im VMH. Dies stellt ein Beispiel für deutliche funktionale Geschlechtsunterschiede dar. Die Rolle des VMH im Menstrualzyklus, seine Empfindlichkeit auf steroidale Sexualhormone und (zumindest bei Nagern) seine Rolle bei sexuell relevanten Körperhaltungen (vgl. Abb. 2) wie der Lordose unterstreicht diesen Geschlechtsunterschied. Es ist zu beachten, dass die medialen Hypothalamuskerne auch starke Verbindungen mit den medialen Amygdala haben.

In der Tat ist die Ansicht, dass die autonome Innervation mehr oder weniger ausschließlich efferent ist, immer noch weit verbreitet, obwohl das Gegenteil vor einem halben Jahrhundert bewiesen wurde. Kürzlich wurde gezeigt (Komisaruk et al. 2003), dass die direkte Projektion der sensiblen Nervi vagi in die Medulla oblongata (Nucleus tractus solitarii) auf vaginale und zervikale Selbststimulation bei vier Frauen mit kompletter Rückenmarkdurchtrennung im Bereich der Brustwirbel 7–10 deutlich mit verstärkter Aktivität reagierte.

Die Funktion von Sexualität für die Erfüllung grundlegender Bedürfnisse nach Sicherheit, Vertrauen, Angenommenheit, Geborgenheit und Nähe bzw. ihre Bedeutung für die Befriedigung psychosozialer Grundbedürfnisse durch sexuelle Kommunikation in Beziehungen. Es handelt sich also um einen spezifisch sinnstiftenden Aspekt von Beziehung, für den es in der deutschen Sprache aber keinen eigenen Begriff gibt. Darum erfolgt hier – unter Bezugnahme auf Aristoteles (vgl. 1) – die Benennung als syndyastische Dimension.

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