By Matthias Morgenstern, Christian Boudignon, Christiane Tietz (Hg.)

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Trotz gegenteiliger Beteuerungen kann dies aber nicht die Tatsache verschleiern, dass die Differenz von Mann und Frau nicht so festgefügt ist, wie er anfänglich behauptet hatte. Im Falle eines kategorialen Unterschiedes zwischen den Geschlechtern hätte Clemens seine Leser nicht vor den Gefahren des Abrutschens auf der Geschlechterskala warnen müssen. Tatsächlich können Männer aber effeminiert werden, wenn sie Charakterzüge annehmen, von denen Clemens behauptet, sie seien weiblich: „Wenn man sich aber damit schön machen will, dass man die Haare entfernt (ich komme nämlich ganz in die Hitze, wenn ich die Worte höre), so verrät es einen Weichling“.

Wenn die Vorstellung einer koine¯ in den Vordergrund tritt, entfällt auch die Notwendigkeit, die Beziehungen zwischen den verschiedenen Kulturgebilden im Rahmen eines engen genealogi- 14 Vgl. die Diskussion in ebd. 15 Die wichtige Aufsatzsammlung von Engberg-Pedersen, Paul Beyond the Judaism/Hellenism Divide, kann wohl als beispielhaft dafür gelten, wie in der Wissenschaft im Hinblick auf die Diskussion über das Verhältnis von Hellenismus und Judentum Fortschritte zu erzielen sind. Vgl. besonders die Aufsätze von Martin, Paul, und Alexander, Hellenism.

Er stellt einen hervorragenden Ausgangspunkt für die Annäherung an die griechisch-römische Welt dar. Wir werden sehen, wie auch diese Passage, ebenso wie die im Vorangehenden zitierte, voll von zentralen Ideen des griechisch-römischen Verständnisses von Geschlecht und Sexualität ist. Dieses Kennzeichen des Mannes, der Bart, durch den sich einer als Mann erweist, ist älter als Eva und Sinnbild der stärkeren Natur (su´mboloß krei´ttonoß fu´sewß). Gott hielt es für richtig, daß für den Mann das Behaartsein angemessen ist, und ließ über den ganzen Körper des Mannes sich die Haare ausbreiten; alles aber, was an ihm glatt (to` lei´on) und weich (malXako`n) war, nahm er von seiner Seite weg, indem er für die Aufnahme des Samens (eiÑß uÒpodocv`n spe´rmatoß euÑafv˜) Eva als ein sanftes Weib schuf, da sie Gehilfin (des Mannes) bei der Fortpflanzung und bei der Führung des Haushaltes sein sollte.

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