By Prof. Dr. Bernhard Badura (auth.), Professor Dr. Dr. Wilhelm Kirch, Professor Dr. Bernhard Badura, Professor Dr. Holger Pfaff (eds.)

Prävention und Versorgungsforschung beziehen sich auf alle Aspekte und Formen der gesundheitlichen Beratung und Versorgung von kranken und chronisch kranken Menschen sowie Menschen mit akuten oder dauerhaften Behinderungen. Gezielte Prävention und Gesundheitsförderung sind integrale Bestandteile eines jeden funktionierenden Gesundheitswesens. Ihre Bedeutung für die Steigerung der Versorgungsqualität ist unbestritten. Zur Versorgungskette zählen nicht nur Prävention, Kuration und Rehabilitation in institutionellen Settings, sondern auch die entsprechenden Leistungen der Gesundheitsselbsthilfe. Das vorliegende Werk umfasst ausgewählte Beiträge des 2. Nationalen Präventionskongresses, der gemeinsam mit dem 6. Deutschen Kongresses für Versorgungsforschung durchgeführt wurde. Der wissenschaftliche Austausch zwischen praktisch tätigen Medizinern und Vertretern aller am Gesundheitssystem interessierten Experten verdeutlicht, welche Chancen der interdisziplinäre conversation für die Versorgung der gesundheitlich gefährdeten und betroffenen Menschen bietet.

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Der Richter: Die Geschichte einer Liebe, einer Ehe und eines Berufs

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Ressourcenorientierte Biografiearbeit: Grundlagen – Zielgruppen – Kreative Methoden

Konzept und Ansatz der Biografiearbeit als Methode in der Sozialen Arbeit ist noch immer wenig theoretisch fundiert. Im Kontext sozialpädagogischer Arbeitsfelder wird Biografiearbeit zwar als Methode in der Beratungsarbeit geführt, bisher ist diese jedoch nicht systematisch thematisiert und reflektiert.

Fördern durch Pflege bei schweren Hirnschädigungen: Connected Care® Concept

Durch die gute klinische Versorgung ist ein Leben nach einem Unfall mit schwerer Hirnschädigung heute für viele Patienten lange möglich. Menschen mit erworbenen neurologischen Erkrankungen wie z. B. bei einem Schlaganfall, a number of Sklerose, Wachkoma aber auch einer fortgeschrittenen Demenz oder Morbus Parkinson benötigen eine extensive Pflege und Betreuung.

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Unseres Erachtens ist es nahe liegender davon auszugehen, dass der Einfluss der Hierarchie einerseits und des Sozialkapitals andererseits unabhängig voneinander variiert. Kombiniert man beide Größen in einer einfachen Matrix, so ergeben sich vier unterschiedliche Konstellationen ( Abb. 2). In Organisationen bzw. Abteilungen mit viel Sozialkapital und flacher Hierarchie – so lässt sich prognostizieren sollten wenig Organisationspathologien beobachtbar sein. Und es sollten positive Auswirkungen auf Gesundheit und Arbeitsleistung ihrer Angehörigen überwiegen.

Bleiben unberücksichtigt. Das Sozialkapitalkonzept ist mittlerweile von zahlreichen Wissenschaftlern und Institutionen aufgegriffen und weiterentwickelt worden. Die Unterscheidung sozialer Beziehungen in „starke“ (gemeinschaftliche, gefühlsbesetzte) und „schwache“ (professionelle, sachbezogene) Beziehungen, die auf Granovetter zurückgeht (Granovetter 1973), verweist auf die wachsende Bedeutung arbeitsbedingter, beruflicher und politischer Beziehungen gegenüber traditionellen familiären, verwandtschaftlichen oder nachbarschaftlichen.

Der Mandelkern und der Hypocampus. Das limbische System reagiert teils bewusst, teils unbewusst, auf Signale aus der sozialen Umwelt. Vieles spricht dafür, dass unser emotionales Gleichgewicht maßgeblich von den sozialen Beziehungen zu „wichtigen Anderen“ abhängt. Basisemotionen wie Angst, Wut, Freude, Stolz oder Hilflosigkeit werden durch Interaktionen mit Artgenossen gesteuert. Sie beeinflussen ihrerseits Konzentrationsfähigkeit, Gedächtnisleistung, Immunsystem, Herz-Kreislauf-System und Verhalten.

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