By Andreas Hejj

Was macht eine individual des anderen Geschlechts attraktiv oder sympathisch? Dieser Frage geht Andreas Hejj auf unterhaltsame Weise nach. Dabei untersucht er:
- was once Frauen bei Männern mögen und umgekehrt.
- Wie Attraktivität und Sympathie zusammenhängen.
- Welche "Werbeargumente" Erfolg haben. - Wie sich die Stabilität einer Beziehung voraussagen läßt.
Die Ergebnisse sind erstaunlich: Auch in der heutigen Massengesellschaft wirken unbewußt noch psychische Mechanismen, die sich im Laufe der Evolution entwickelt haben.

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Die gleiche Wirkung hat es, wenn ein Individuum mit einer Behinderung seines Immunsystems selbst fertig wird und dies durch sichtbare körperliche Merkmale kundtut. In ihrer Untersuchung fanden Gangestad u. Buss, daß sich Gesichtsmerkmale eignen, um Individuen, die von Krankheitserregern befallen sind, von nichtbefal39 lenen zu unterscheiden. Zwei Merkmale, die bei Männern in den meisten Kulturen als attraktiv gelten, sind breite Backenknochen und ein ausgeprägtes Kinn. Diese Merkmale entwickeln sich nach der Pubertät, wenn die Testosteronproduktion ausreichend hoch ist.

Bilden (1980) spricht von einer »Arbeitsteilung nach Geschlecht« (S. 785), nach der Männern eher die Produktions-, während Frauen die Reproduktionsarbeit zugewiesen wird. Letztere beinhaltet die Hausarbeit, die Kindererziehung und die »Beziehungsarbeit« (S. 785). Nach Bildens Ausführungen ist die unterschiedliche Gewichtung der» Beziehungsarbeit« die Folge der durch die Erziehung wirkenden gesellschaftlichen Faktoren von Kapitalismus und Industrialisierung. ) Immerhin verfolgt Bilden die geschlechtsspezifischen Unterschiede bis zur Geburt zurück.

Was passiert aber, wenn ein weibliches Individuum alleine physisch nicht in der Lage ist, die Kinder durchzubringen? Dies führt dazu, daß männliche Individuen, die ihre Partnerin verlassen, durch die natürliche Auswahl von der Weitergabe ihrer Anlagen ausgeschlossen werden, da ihre Kinder dann eben nicht durchkommen. In der Folge wird die männliche elterliche Investition in dieselben »großen Portionen hineingezwungen ... wie die weibliche« (S. 37): Allmählich breitet sich die Monogamie aus. Damit geht ein Abbau sowohl der Unterschiedlichkeiten der Körpermerkmale, als auch der Verhaltensmerkmale der Geschlechter einher.

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